Dampf- und Kondensat Management

FÜR PAPIER-, KARTON-, PAPPEN- UND TISSUEMASCHINEN.

Bei jeder Art von Papiermaschinen werden die für das spezielle Produkt erforderlichen heiztechnischen Belange berücksichtigt. Durch jahrzehntelange Erfahrung kann ROTAMILL für jede Papiersorte das optimale Dampf- und Kondensatsystem projektieren, liefern, montieren und in Betrieb nehmen. Des Weiteren kann ROTAMILL die für die jeweilige Maschine erforderlichen und optimalen Entwässerungselemente auslegen und liefern.

Dampfblaskästen

PRODUKTIONSSTEIGERUNG UND KORREKTUR DES FEUCHTEPROFILS.

ROTAMILL liefert auf den Einsatzfall abgestimmte Dampfblaskästen. Durch den Einsatz von Dampfblaskästen lässt sich die mechanische Entwässerungsleistung in der Pressenpartie mit geringem Aufwand steigern. Ein Dampfblaskasten ermöglicht sowohl eine Produktionssteigerung und/oder die Korrektur des Feuchteprofils. Er kann zur generellen Vorwärmung der Materialbahn ohne Zoneneinteilung oder mit einer auf den Einsatzfall abgestimmten Anzahl von Zonen unterteilt werden. Die Regelung kann wahlweise manuell, über Sollwertsteller, von der Warte aus oder gegebenenfalls computergesteuert erfolgen.

PRODUKTMERKMALE:

  • Isoliertes Gehäuse
  • Kantenbeheizung
  • Spezielle Halterungen, die eine Feinjustierung zur Papier- und Kartonbahn erlauben
  • Externe Regelventile zur Profilansteuerung, -regelung
  • Energetisch optimierte Versorgung
  • Komplette Ausführung in Edelstahl

EINSATZGEBIETE:

  • Sieb- und Pressenpartie einer Papier- oder Kartonmaschine
Kaskaden-System

EFFIZIENTE BEHEIZUNG DER PAPIERMASCHINE.

Die Beheizung einer Papiermaschine muss so erfolgen, dass die für die Trocknung des Papiers optimale Anheizkurve eingestellt werden kann. Die ersten Zylinder werden mit niedrigen Temperaturen betrieben, um das Papier schonend zu erwärmen und die Trocknung einzuleiten. Diese Temperatur ist begrenzt, da sich zwischen Zylinder und Papierbahn kein Dampfpolster bilden darf. Ein solches Dampfpolster wirkt als Isolator zwischen der Papierbahn und dem Zylinder und würde den Wärmetransport zum Papier unterbrechen.

Des Weiteren darf die Temperaturdifferenz zwischen der Papierbahn und dem Zylinder nicht zu groß sein, da es andernfalls zum Rupfen der Bahn führt. Im weiteren Verlauf des Trocknungsprozesses kann dann die Zylindertemperatur ansteigen, da an der Oberfläche des Papiers kein freies Wasser mehr vorhanden ist, welches zu Dampfpolstern führen würde. Ein Dampf- und Kondensatsystem in Kaskadenschaltung trägt den vorgenannten Bedingungen Rechnung.

Thermokompressor-Schaltung

FREI EINSTELLBARE HEIZGRUPPEN.

Als Alternative zur klassischen Kaskadenschaltung ist die Thermokompressorschaltung zu sehen. Der Unterschied liegt darin, dass hier jede Heizgruppe frei in der Druckstufe einstellbar ist. Eine wie bei der Kaskade erforderliche Druckfolge ist nicht notwendig. Das ist für bestimmte technische Papiere erforderlich. Die Zirkulation des Durchströmdampfes wird durch einen Thermokompressor erzielt.

Der zur Entwässerung und Entlüftung erforderliche Durchströmdampf gelangt durch den Thermokompressor wieder in die Zylinder zurück. Die inerten Gase werden über ein Bypassventil aus der Heizgruppe abgeführt und in der Vakuumstation aus dem System entfernt.

Yankee-Schaltung

BEI NUR EINEM TROCKENZYLINDER.

Die heiztechnische Ver- und Entsorgung ist, da meistens nur ein Trockenzylinder mit großem Durchmesser vorhanden ist, nicht als Kaskade ausführbar. Da technologisch zusätzlich noch eine größere Durchströmdampfmenge erforderlich ist kommt hier meist ein Thermokompressor zum Einsatz. Gerade hier kann durch die Thermokompressornutzung der Primärenergieeinsatz reduziert werden.

Die Abführung der inerten Gase erfolgt durch eine Teilmengenseparierung des Entspannungsdampfes, der im Brüdenwärmetauscher kondensiert wird. Die anfallende Energie wird zur Vorwärmung der Blasluft verwendet.